Der Claus Verlag mit dem Imprint edition claus beteiligt sich am morgigen 30. April 2026 am „Fachtag zur gewaltfreien Kindheit“. „Kinderschutz liegt mir als zweifacher Papa natürlich auch persönlich besonders am Herzen. Deswegen ist es für mich keine Frage, dass wir die drei Tagungen und das Team dahinter finanziell unterstützen“, betont Verleger Christian Wobst. Er wird in Waiblingen selbst vor Ort sein und bringt natürlich auch die vielen Fach- und auch Kinderbücher mit, die bei der edition claus und im Claus Verlag erschienen sind. Die anderen beiden Fachtage finden in Köln und in Bernau bei Berlin statt.

Mit im Gepäck hat der Verleger dann auch die vier Bände der beliebten Mönkel-Reihe von Autorin Inke Hummel. Die Bücher sind für alle, die Ideen haben möchten, wie sie mit ihrem Kind wertvolle Beziehungszeit drinnen wie draußen mit Lachen und Rätseln verbringen können. Die Geschichten sind beziehungsstärkend, ohne pädagogischen Anstrich zu haben.

Außerdem auf dem Büchertisch von Christian Wobst steht dann das Buch „Mit Bildern schreiben“ von Anna Lena Wollny. Darin zeigt sie anhand von ganz vielen Beispielen, wie man mit Visualisierungen zu einer gewaltfreien Erziehung beitragen kann. Hier ein Beispiel von vielen: „Wenn die (Selbstbestimmungs-)Rechte von Kindern in der Kita (oder anderen Orten) aushängen, und zwar so, dass auch die Kinder sie „lesen“ können und dort, wo sie jeweils relevant sind, haben Kinder und Erwachsene sie im Alltag präsent(er)“, sagt die Autorin. Die Kinder können im Zweifelsfall darauf verweisen und ihre Rechte einfordern. „Ich will heute aber nicht schlafen und da steht, dass ich selbst entscheiden darf!“ Kann das Kind mit Fingerzeig auf das in einfachen Symbolen dargestellte Recht im Ruheraum sagen. „Ich will nicht zum wickeln liegen. Da steht, ich darf entscheiden.“ Kann das Kind seine Selbstbestimmung über den eigenen Körper klar machen. (Oder auch mit Körpersprache zeigen.)
  „Setzt sich eine erwachsene Person jetzt darüber hinweg, sollte beiden bewusst sein, dass die Handlung „gegen das Gesetz“ in der Einrichtung verstößt.
Visualisierungen helfen also, (Kinder-)Rechte zu kennen, zu leben und zu verteidigen“, so die Visualisierungsexpertin.

Auf dem Büchertisch zum „Fachtag zur gewaltfreien Kindheit“ darf natürlich auch „Vom Meckern zum Machen“ von Saskia-Valentina Barriga nicht fehlen. Die Autorin hat zahlreiche Tipps für eine gewaltfreie Kita parat, zum Beispiel diesen: „Vorbild sein“.  „Kinder lernen durch Nachahmung – zeige deswegen einen respektvollen und ruhigen Umgang“, so die Autorin. Ein weiterer ihrer Tipps: „Klare, liebevolle Grenzen setzen“. „Denn Konsequenz ohne Strafe schafft Orientierung und Sicherheit“, betont Saskia-Valentina Barriga.